Der Herbst. Teil 2 – Zeit des Wandels

Im Teil 1 der Reihe Herbst habe ich die Beziehung zum Element Metall erläutert. Danke an dieser Stelle für die netten Emails 😉 In meinem Blog geht es hauptsächlich um chinesische Medizin und Yangsheng (die Lebenspflege aus chinesischer Sicht). Um herbstliche Verstimmungen zu vertreiben empfehle ich Drachen steigen lassen, Wandern oder Bergsteigen. Nicht als sportliche Leistung verstehen sondern das Genießen des Panoramas. In gehobenen Kreisen Chinas wurden zu diesen Ausflügen Chrysanthemen und Flusskrebse verzehrt und natürlich Reiswein getrunken. Aber vom Bergsteigen in Verbindung mit Reiswein ist meines Erachtens abzuraten. Aber es geht darum es sich gut gehen zu lassen und den Blick zu genießen, Ruhe zu finden.

Besondere Pflege braucht im Herbst vor allem die Lunge. Zusammen mit unserem Dickdarm bildet die Lunge einen Funktionskreis. Die Haut wiederum ist der Lunge zugeordnet. Aus Sicht der TCM ist es somit verständlich dass Haut und Darmprobleme oft miteinander oder im Wechsel auftreten. Häufig erzählen Patienten, „entweder spinnt gerade die Haut, oder mein Darm“.

Eine gute Atmung beeinflusst ebenfalls den Darm.

Sun Simao, ein Gelehrter der chinesischen Medizin hat während der Tang Dynastie Übungen für den Herbst zusammengestellt, diese finden sich teils als Fingerübungen heute im Qi Gong, und natürlich bei Bedarf nach einer Einzelstunde Qi Gong in meiner Praxis.

Kleine Übungen wie das Händereiben oder das Reiben der Oberschenkel, der Nieren und der Brust verstärken das Wei Qi (Abwehr Qi). Unter anderem sind Partnerübungen in China recht beliebt um die Nieren zu stärken. Wenn die Partnerin zum Beispiel an einem Kälte Mangel Syndrom leidet und Symptome zeigt wie Kalte Oberschenkel und Po, Schwindel, manchmal Durchfall, kalter Schweiss an Händen und Füßen, Menstruationsbeschwerden, Blässe und Gliedersteifheit, wird der allgemein arbeitende Arzt wahrscheinlich (hoffentlich) keine Erkrankung feststellen. Hier kann schon mit kleinen Massagen und einer ein wenig Ernährungsveränderung in vielen Fällen Abhilfe geschaffen werden.

Massage bei Kälte und Mangel:

Als Paarbeispiel werden hier Mann und Frau genommen.

Der Mann massiert die Fußsohle der Frau, speziell den Punkt Ni 1. Dieser befindet sich zwischen dem großen und dem kleinen Ballen. Hier der Punkt: http://akupunkturpunkte-finden.de/index.php?section=punkte&meridian=Niere&wallg=punk&wwest=west&koerte=nibein&punkt=N1&me=&koerte=nibein

Der Mann klopft vorsichtig mit der flachen Hand den bekleideten Rücken der Frau. Seitlich der Wirbelsäule auf und ab.

Die Mann reibt mit der flachen Hand die den Nierenbereich von links nach rechts während die Frau bekleidet auf dem Bauch liegt.

Der Mann umkreist mit der flachen Hand den Nabel der bekleideten Frau.

Die Ernährung sollte in dieser Zeit mehr Saures und wenig Scharfes enthalten. Saures hält zusammen.

Um genug Wärme hinzuzufügen könnten Sie zu Knoblauch, warmen Kräutern wie Rosmarin und Basilikum greifen. Für Fleischesser empfiehlt sich Lammfleisch oder lang gekochte Hühnerbrühe mit etwas Ginseng.

Danke für Ihr Interesse an der Traditionellen Chinesischen Medizin.

Ihr Daniel Krölls

 

Ursprung / Quelle: die kraft chinesischer hausmittel – maudrich verlag

Der Herbst. Teil 1 – Das Element Metall

Der Herbst ist dem Element Metall zugeordnet. Es ist die Zeit der Reife, des Sammelns und Erntens. Der Mensch sollte seine Energie nach innen lenken und mit dem Welken der Natur in Einklang sein. Der Geist soll sich beruhigen und nicht umherschweifen. Vielleicht haben Sie schon mal bemerkt dass der Wind Ihren Geist beeinflusst. Er bringt uns durcheinander und sorgt für eine schlechte Konzentration. Wir sind durch den Wind…
Dem Element Metall ist in der chinesischen Medizin vieles zugeordnet:
Als Organe – die Lunge und der Dickdarm, Als klimatischer Faktor die – Trockenheit, als Emotion – die Trauer, als Körperöffnung – die Nase, als anatomisches Korrelat – die Haut. Genauigkeit, Ernsthaftigkeit und Rhythmus werden dem Metall ebenfalls zugeordnet.
Von der Lunge geht ein Rhythmus aus – Einatmen und Ausatmen.
Einatmen (verdichten) und ausatmen (loslassen). In der westlichen Medizin Einatmung stimmuliert Sympathicus und Ausatmung Parasympathicus. Das Herz unterliegt dem Rythmus des Füllens und des Leerens. Alles ist einem Rhythmus unterzogen. Jeder Tag, jedes Jahr, ein ganzes Leben.
Yangsheng (Lebenspflege in der chin. Medizin) besagt, man soll sich im Herbst diesen Rhythmus bewusst machen. Das Ende des Jahres ist nun absehbar. Im Herbst des Lebens ist das Ende des Lebens ebenfalls absehbar. Im Herbst steckt viel Drama, der Wind bringt Neues und fegt Altes hinfort. Besinnen wir uns auf das Wesentliche.

Laut TCM bringt der Wind aber auch Dinge die man nicht braucht – z. B. eine Erkältung.
Wir sollten uns gut vor Wind-Kälte schützen und ohne Chemie gegen Erkältungen vorbeugen. Eine einfache Mischung bestehend aus 100g Hopfen, 100g Melisse und 100g Johanniskraut als Trockenkräuter. Sie können damit täglich einen Tee zubereiten. Achtung Johanniskraut kann die Wirkung anderer Medikamente verändern.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gibt es diverse hilfreiche Rezepturen und Methoden zur Vorbeugung von Infekten, fragen Sie dazu Ihren TCM Therapeuten.
Eine der bekanntesten soll hier erwähnt werden: „Yu Ping Feng San“ und heisst übersetzt so viel wie „Jade-Windschutz-Pulver“ – gehört in China in jede Hausapotheke.
Die Mischung ist kostbar wie Jade, da sie vor eindringendem Wind schützen soll – so die chinesische Auffassung. Sie erhalten diese Mischung über Ihrem TCM Therapeuten in einer Apotheke. Als Granulat erhältlich.

Laut Wu Yanping (chin. TCM Therapeut) wirkt folgende Suppe ebenfalls erkältungsvorbeugend:
30 g Spargel
120g weisser Rettich
Weißer Anteil von Poree oder chin. Lauch (asia shop)
7 grüne Oliven ohne Kern.
Alles würfeln und in 0,5 Liter wasser ca. 20 Minuten kochen, Salzen und würzen. Eine Woche lang täglich frisch zubereitet zu sich nehmen.

Danke für Ihr Interesse an der Traditionellen Chinesischen Medizin.
Bleiben Sie gesund.

Teil 2 folgt im Bälde.

 

 

Quelle / Ursprung:  chinesische Hausmittel dtv verlag, die Kraft chin. Hausmittel maudrich verlag, Wu Yapings Buch Ernährungstherapie mit chin. Kräutern

Die genannten Kräuter oder Kräutermischungen sind als Nahrungsergänzung aber nicht als Heilmittel anzusehen.

Hat die Sommergrippe Sie eiskalt erwischt?

Gerade im Hochsommer wenn die Sonne uns zum kochen bringt und von jetzt auf gleich die Temperatur um 50 % singt, da ein kräftiges Sommergewitter über uns hinweg zieht, oder es nachts stark abkühlt, gerade dann erwischt es uns unverhofft – die Sommergrippe!

Sie kommt meist plötzlich, beginnt häufig mit Schüttelfrost, einer massiven Abneigung gegen Kälte und kippt irgendwann in große Hitze, fiebrige Zustände mit Abneigung gegen Hitze.
Die chinesische Medizin unterscheidet hier jedes einzelne Stadium der Grippe bei durch von außen eindringenden pathogenen Faktoren wie Hitze, Kälte, Wind etc.
Die Einteilung ist nach dem sogenannten 6-Schichten Modell aus dem Shan Han Lun 傷寒 論 (Die Abhandlung über Kälte-Verletzungen) von Zhang Zhongjing geschrieben vor dem Jahre 220 am Ende der Han-Dynastie. Das Shan Han Lun ist eines der ältesten kompletten medizinischen Lehrbüchern der Welt.

Das 6-Schichten Modell beschreibt wie tief eine Krankheit bereits in den Körper eingedrungen ist und hält für jede einzelne Schicht (Stadium) spezielle Kräuterrezepturen bereit.
Eine ganz besondere Schicht des Shan Han Lun mit der wir es im Praxisalltag sehr oft zu tun haben ist die Shao Yang Schicht.
In dieser Schicht verhält sich der Körper wie eine Pendeltür – mal ist uns eiskalt, mal ist schwitzen angesagt. Oft wechselt dieser Zustand sogar minütlich. Zusätzliche Symptome wie trockener Hals, Schwindel, Spannung im Oberbauch, Kopfschmerzen, Reizbarkeit und Übelkeit.
Das Besondere in diesem Stadium ist die rapide Wechselhaftigkeit ähnlich wie bei Malaria.
Die Krankheit steht hier an einem Wendepunkt. Sie ist halb innen, halb aussen. Die Entwicklung nach außen wäre eine Besserung, die Entwicklung nach innen eine Verschlechterung.

Wie meistens versuchen wir in der trad. chinesischen Medizin auch hier mit Kräutern und Akupunktur zu harmonisieren.
Als Hausaufgabe empfehlen wir je nach betroffener Schicht z. B. Zubereitungen mit frischem Ingwer um die Poren zu öffnen und die Oberfläche von Hitze zu befreien, Warme Fußbäder, scharfe Menthole um Hitze zu zerstreuen etc. etc.

Rezepturen aus dem Shan Han Lun werden heute ebenfalls bei Unruhezuständen, Manien und Depressionen eingesetzt.

Aber das ist eine andere Geschichte und wird ein andermal erzählt….

Kater??? Diese Tipps aus der TCM können Dir vielleicht helfen…

Feste muss man feiern wie sie fallen!

Wer kennt ihn nicht – den Tag danach… Man wacht morgens auf, der Schädel brummt, der Magen rebelliert und der Rest der Verdauung ist dann meist auch nicht wie gewohnt…

Diese Tipps aus der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) können Dir vielleicht etwas den Kater erleichtern. Hier ein paar kleine Rezepte und Massagetechniken. Probiere es einfach mal aus.

 

 

Rezepte

Rezept 1

300 ml Wasser ca. 5 min köcheln und dann etwas abkühlen lassen. In der Zwischenzeit zwei Orangen und eine Zitrone entsaften. Den Saft in ein Glas geben und mit heissem Wasser das Glas auffüllen. Wenn die Temperatur angenehm ist, das Glas austrinken.

 

Rezept 2

Bei starker Übelkeit und Erbrechen nach einer langen Nacht mit viel Alkohol nehme man eine Salatgurke und entsafte diese zusammen mit 10g frischem Ingwer. Die Mischung beruhigt den Alkoholmagen.

Rezept 3

Rettich in Essig. Ein Stück weisser Rettich wird in feine Scheiben geschnitten und in dunklen Reisessig eingelegt und gezuckert. (wahlweise auch Apfelessig).

 

Massagen

Vor jeder Massage bitte die Hände richtig warm reiben.

Massage 1

Die Hand auf den Nabel legen und im Uhrzeigersinn 2 Minuten kreisen. Danach 2 Minuten in die Gegenrichtung. Damit berührt man Reizpunkte welche die Körpermitte harmonisieren.

Massage 2

Mit der flachen Hand zwischen Brustbein und Schambein auf und ab reiben. Stärkt die Funktionen von Milz und Magen.

Massage 3

Bei Übelkeit und Erbrechen drucke man mehrmals mit der Daumenspitze den Punkt „<em>Zusanli</em>“ oder auch Magen-36 genannt. Dieser Punkt liegt vier Finger breit unter der Kniescheibe aussen neben dem Schienbein. Du kannst ihn am leichtesten finden indem Du die Hand mit dem Daumen nach vorne auf das gebeugte Knie legst. Dort wo sich nun Dein Mittelfinger befindet sollte sich der Zusanli befinden. Der Druck auf diesen Punkt löst einen „spitzen“ Schmerz aus.

Hier kannst Du den Punkt auf einer Grafik sehen: <a href=“http://tcmpoints.com/de/magen/ma36-zusanli/“>http://tcmpoints.com/de/magen/ma36-zusanli/</a>

Massage 4

Falls sich der Kater mit Schwindel und Kopfschmerz äussert, massiere Dir den „Baihui“ oder auch DuMai-20 genannt. Er befindet sich auf dem Scheitelpunkt, auf einer gedachten Linie zwischen den Ohren und in der Verlängerung der Nasenwurzel.

Hier kannst Du den Punkt auf einer Grafik sehen: <a href=“http://tcmpoints.com/de/gouvernoursgefas-du-mai/du20-baihui/“>http://tcmpoints.com/de/gouvernoursgefas-du-mai/du20-baihui/</a>

Massage 5

Hast Du aufgrund Deines Katers Schmerzen im Bereich der Leber, so stimuliere den „<em>Qimen</em>“ oder auch Leber-14 genannt. Er liegt beidseitig unter den Brustwarzen, unterhalb der letzten Rippe am Übergang vom Brustkorb zum Bauch. Massiere den Punkt gleichzeitig beidseits mit vier Fingerspitzen.

Hier kannst Du den Punkt auf einer Grafik sehen: <a href=“http://tcmpoints.com/de/yin-wei-mai/le14-qimen/“>http://tcmpoints.com/de/yin-wei-mai/le14-qimen/</a>

Ich möchte darauf hinweisen dass die genannten Tipps nicht den Besuch bei Deinem Arzt oder Heilpraktiker ersetzen.

Quelle: Diese Tipps stammen aus dem Buch Chinesische Hausmittel, erschienen im dtv-verlag

Patientenmeinungen

Liebe Patientin, lieber Patient, ich freue mich sehr wenn ich Sie bei Ihrer Genesung unterstützen konnte und danke Ihnen von ganzem Herzen für einen Eintrag in mein Gästebuch.

Progressive Muskelrelaxation

Gruppen- und Einzeltermine.

Die ursprüngliche Form der PMR Methode wurde in den 1920er Jahren von dem amerikanischen Arzt und Psychologen Edmund Jacobson (1885-1976) entwickelt.

Er beobachtete, dass Anspannungen der Muskulatur häufig im Zusammenhang mit innerer Unruhe, Stress und Angstzuständen auftraten. Somit führt die innere Anspannung auch zu muskulärer Anspannung. Sein Ansatzpunkt bei der Entwicklung dieser Methode bestand darin, dass auch der umgekehrte Fall funktionieren müsste, nämlich dass mit der Entspannung der Muskulatur auch ein vertieftes körperliches Ruhegefühl und eine seelische Entspannung eintreten.
Die Psyche wirkt also auf den Körper und umgekehrt, somit können körperliche Veränderungen auch Änderungen im psychischen Befinden hervorrufen und über unsere Psyche können wir Einfluss auf unseren Körper nehmen. Hier setzt das Verfahren der Progressiven Muskelrelaxation an!
Durch die Entspannung der Willkürmuskulatur wird ein tief greifendes körperliches Ruhegefühl und dadurch eine mentale Entspannung erreicht.

Der Übende spannt nacheinander verschiedene Muskelgruppen deutlich spürbar an und entspannt sie wieder. Er konzentriert sich auf den Kontrast der Anspannungs- und Entspannungsempfindungen. Damit hat die innere Wahrnehmung stärkere Reize, um die Aufmerksamkeit zu binden und die Alltagsgedanken hinter sich zu lassen. Nach der muskulären Anspannung folgen die körperliche und einhergehend auch die mentale Entspannung.
Die Progressive Muskelrelaxation eignet sich daher besonders gut für die Einführung in die Entspannungsverfahren sowie zur Reduktion starker innerer Spannungszustände bei Ängsten, Schlafstörungen oder Schmerzen. Auch bei Verspannungen der Muskulatur ist die Methode der Progressiven Muskelentspannung auf Dauer ein geeignetes Mittel um diese Verspannungen zu lösen.

In bereits zwei bis drei Sitzungen können Sie die PMR erlernen und jederzeit zuhause anwenden. Gerne können Sie auch mit Freunden oder Ihrer Familie einen Kurs bei mir buchen.

Autogenes Training

Gruppen- und Einzeltermine.

Das Autogene Training wurde in den 1920er Jahren von dem Berliner Arzt J.H. Schultz entwickelt. Mit Hilfe dieser Entspannungstechnik kann man lernen, sich selbst in kurzer Zeit zur Ruhe und in einen angenehmen Zustand der Tiefenentspannung zu bringen.

Der Begriff „Autogenes Training“ lässt sich aus den griechischen Worten „autos“ = „selbst“ und „genos“ = „erzeugen“ ableiten, d.h. beim Autogenen Training erzeugt man selbst etwas. Es handelt sich dabei nicht um Hokuspokus oder Zauberei, sondern die körperlichen und psychologischen Effekte sind wissenschaftlich nachgewiesen.

Schultz hatte festgestellt, dass seine Patienten während der Behandlungen in der Tiefenentspannung haufig angenehme Ruhe-, Schwere- sowie wohlige Wärmeempfindungen erlebten. Er überlegte, ob man diese Zustande nicht auch selbst erzeugen kann. Angeregt durch diese Idee entwickelte er mit dem Autogenen Training ein Verfahren, das bis heute zu den wirksamsten und am häufigsten eingesetzten Entspannungstechniken zählt.

Autogenes Training beruht insbesondere auf der Erkenntnis, dass man über die Konzentration körperliche Prozesse beeinflussen kann – Autosuggestion. In der Grundform des Autogenen Trainings lernen Sie z.B. die Muskelspannung und die Durchblutung der Haut, die mit jeder Form der Entspannung automatisch einhergehen, wahrzunehmen und über die Konzentration gezielt positiv zu beeinflussen.

Autogenes Training hat folgenden Nutzen:

-Innere Ruhe und Ausgeglichenheit
-Besser Schlafen
-Bessere Konzentration und mentale Fitness

-Steigerung der psychischen Leistungsfahigkeit
-Gezielte Entspannung in Stresssituationen
-Insgesamt weniger Stress erleben

Achtsamkeit und Atem

Ich biete Kurse in Achtsamkeits- oder Atemmeditation sowie Achtsamkeitstherapie und Atemtherapie an.

Bei der Achtsamkeit geht es zunächst darum, zu erkennen, dass unsere Realitat, unsere Wahrnehmung meistens nicht das wiedergibt, was tatsächlich die Realitat ist. Oft sind wir viel zu sehr damit beschäftigt, unseren Projektionen, Gedanken und Mustern zu folgen. Einige dieser Strukturen sind tatsächlich schädlich für uns, da Sie Stress und stressbasierte Erkrankungen hervorrufen können. Durch die Übungen mit der Achtsamkeit lernt man schnell sich besser zu fokussieren, Emotionen zu regulieren und feiner zu spüren was einem nun gut tut und was man besser meidet. Es geht darum im Augenblick zu leben und weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft zu hängen. Kann man den Moment wie er ist hinnehmen, ohne zu be- oder verurteilen, hat man den Zustand von Achtsamkeit schon erreicht.

Der Atem hat eine lebenstragende Funktion. Atmend können wir unseren Leib kennenlernen. Atem kann erfahren und erlebt werden. Die Konzentration auf den Atem ist wahrscheinlich die älteste Meditationstechnik.

Lernen Sie richtig zu atmen um Ihre Emotionen und körperliche Sensationen mit der Atmung zu regulieren.

Dao Yin / DO IN

Gruppen- und Einzeltermine.

Dao Yin (chinesisch) oder Do In (japanisch) ist eine Technik zur Dehnung der Meridiane. In Japan gehört das DO IN wie Zähneputzen in den Tagesblauf eines Therapeuten.

DO IN (Weg zur Gesundheit) ist eine daoistische Kunst sich selbst zu helfen und die Gesundheit zu pflegen. Aus DO IN entstanden zwar einige Qi Gong Stile und das Aikido, trotzdem ist es bei uns nahezu unbekannt.

Es fördert die Entspannung und die Vitalität, kräftigt den Körper, löst Schleim und verbessert die Muskulatur.  Durch die Dehnung der Meridiane sowie durch Akupressur und Meditation stärken Sie schrittweise aber nachhaltig Ihre Gesundheit. Nehmen Sie sich so oft es geht Zeit um DO IN zu üben. Die beste Tageszeit ist der Morgen um DO IN zu praktizieren.

Direkt vor dem Schlafengehen sollten Sie kein DO IN üben, da es eher aktivierend wirkt.

In bereits zwei Sitzungen können Sie die DO IN erlernen und jederzeit zuhause anwenden. Gerne können Sie einzeln oder auch mit Freunden oder Ihrer Familie einen Kurs bei mir buchen.

EFT

Emotional Freedom Techniques ist eine bestimmte Form der Klopfakupressur. Es werden also keine Nadeln verwendet. Es werden dazu die Akupunkturpunkte in einer bestimmten Reihenfolge beklopft. Eine perfekte Methode zur Selbsthilfe bei z.B. Unruhe und Unzufriedenheit. Sie ist nach bereits zwei Sitzungen erlernt und kann eigenständig zuhause ausgeübt werden.

Im Frühjahr des Jahres 2012 ist EFT als „evidenzbasierte Methode“ von der APA (American Psychological Association) als wissenschaftlich fundierte Therapiemethode anerkannt worden.